Automobilkaufmann lernen und Prüfungsvorbereitung

Du kennst dich mit Autos aus? Du kannst gut mit Zahlen umgehen? Du verstehst etwas von Warenpräsentation? Du hast gerne Umgang mit Menschen? Und du suchst einen Weg dies alles zu verbinden? Dann ist eine Ausbildung zum Automobilkaufmann oder zur Automobilkauffrau genau das Richtige für dich. Automobilkaufleute sind u.a. für die Buchhaltung, die Kalkulation, die Kostenrechnung sowie den Verkauf und den Vertrieb von Kfz-Teilen und – Zubehör sowie Kraftfahrzeugen verantwortlich. Sie arbeiten auch in der Personalwirtschaft mit, nehmen Reparatur- und Wartungsaufträge an, schließen Verträge ab, beraten Kunden über Service, Versicherung, Finanzierung, Garantie und Leasing. Gleichzeitig haben sie ein Auge auf die Marktentwicklung und nutzen so die erhaltenen Informationen bei der Durchführung und Planung von Marketingaktionen.

 

Die dreijährige Lehre erfolgt in Industrie und Handel oder Handwerk und wird durch die Industrie und Handelskammer oder die Handwerkskammer geprüft. Kaufleute der Automobilbranche arbeiten bei Automobilherstellern, in Kraftfahrzeugteilehandel oder im Autohaus. Deine Ausbildung erfolgt in einem Betrieb und einer Berufsschule. Der Unterricht kann an zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht erfolgen. Die Schwerpunkte der Lehre sind u.a.: Anwendung von Vertriebsstufen und -systemen in der Automobilwirtschaft, Vor- und Nachbereitung von Verkaufsgesprächen, Überwachung und Planung von Werksstattaufträgen, Finanzierung und Leasing, Kalkulation und Abrechnung von Leistungen des Unternehmens, Versicherungen sowie Bedienung von Informations- und Kommunikationssystemen.

 

Während der Ausbildung erwirbst du außerdem Kenntnisse über Themen wie Organisation des Lehrbetriebs, Umweltschutz sowie Rechte und Pflichten während der Ausbildung. In der Schule erlernst du weitere Kenntnisse in allgemeinen Fächern (Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde…) und in den berufsspezifischen Lernfeldern. Um eine Lehre zum Automobilkaufmann machen zu können, solltest du Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Flexibilität und kaufmännisches Denken besitzen, aber auch Durchsetzungsvermögen ist sehr wichtig. Nach Abschluss der Lehre besteht die Möglichkeit sich zum/ Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe weiterzubilden oder mit Hochschulzugangsberechtigung ein Studium anzutreten mit dem bspw. ein Bachelor im Fach Automobilwirtschaft erzielt werden kann.

€ 149.00
€ 128
inkl. 19% MwSt.
Sie sparen: 14%

Fortbildung: Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe

Ein Betriebswirt im Kraftfahrzeuggewerbe ist eine durch Handwerkskammer geprüfte Fortbildung. Um für die Prüfung zugelassen zu werden, muss man einen Abschluss in einem gewerblich-technischen oder kaufmännischen Beruf im Fahrzeuggewerbe besitzen ggf. muss zusätzlich eine prägende Berufserfahrung nachgewiesen werden. Betriebswirte dieser Branche erstellen nach steuer- und handelsrechtlichen Grundlagen Gewinn-und-Verlust-Rechnungen sowie Bilanzen. Außerdem planen sie Verkaufsförderungs- und Werbemaßnahmen, entwerfen Marketingstrategien, überprüfen Buchhaltungsunterlagen, arbeiten Angebote aus, beraten Kunden, überwachen Arbeitsauftragsausführungen, führen Verkaufsverhandlungen, planen den Personaleinsatz, kontrollieren die Warenannahme und legen Liefertermine fest. Die Fortbildungsprüfung besteht bspw. aus den Themengebieten: Betriebswirtschafslehre, Recht, Volkswirtschaftslehre, Personalmanagement, Unternehmensführung sowie Rechnungswesen und Controlling. Die Weiterbildung erfolgt Vollzeit (7 bis 11 Monate). Nach erfolgreichem Abschluss ist es möglich ein Studium in Angriff zu nehmen und so bspw. den Bachelor im Fach Automobilwirtschaft oder Automotive Management zu erreichen.