Baustoffprüfer lernen und Prüfungsvorbereitung

Du hast technisches Verständnis? Du bist präzise? Du hast Spaß daran, Produkte zu überprüfen? Du scheust den Umgang mit Menschen nicht?

 

Dann ist eine Ausbildung zum /r Baustoffprüfer /in genau das Richtige für dich. Baustoffprüfer und Baustoffprüferinnen untersuchen bspw. Bindemittel, Altlasten, Recyclingmaterialien etc. Sie führen Prüfungen und Messungen durch, entnehmen Proben und dokumentieren die Resultate. Die Ausbildung zum Baustoffprüfer wird durch die IHK geprüft, erfolgt in Industrie und Handel und dauert 3 Jahre. Sie arbeiten in Forschungs- und Überwachungseinrichtungen, Firmen der Bauwirtschaft sowie in Steinbruchbetrieben. Deine Lehre erfolgt in einem Betrieb und einer Berufsschule.

 

Baustoffprüfer Lehre

Der Unterricht kann an zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht erfolgen. Themen der Lehre sind u.a.: Anfertigen von Skizzen, Lesen von Plänen und Karten, Überprüfung von Materialeigenschaften, Erstellung von Gesprächsprotokollen und Durchführung von Präsentationen etc. Während der Ausbildung erwirbst du außerdem Kenntnisse über Themen wie Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschutz sowie Rechte und Pflichten während der Baustoffprüfer Ausbildung. Um eine Lehre in diesem Beruf machen zu können, solltest du technisches Verständnis, Beobachtungsgenauigkeit und Verantwortungsbewusstsein aufzeigen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung besteht die Möglichkeit sich zum Techniker /in für Werkstofftechnik weiterzubilden oder ein Studium zu beginnen, mit dem du bspw. einen Bachelor im Fach Werkstofftechnik oder -wissenschaft erzielen kannst.

€ 149.00
inkl. 19% MwSt.

Fortbildung: Techniker /in für Werkstofftechnik

Der Techniker für Werkstofftechnik wird durch einen Prüfungsausschuss der zuständigen Schulaufsichtsbehörde abgenommen. Um an der Fachschule angenommen zu werden, ist eine abgeschlossene Ausbildung inklusive Berufserfahrung erforderlich.

Techniker arbeiten in Forschungsinstituten, bei Recyclingfirmen, in Instituten für physikalische Beratung und Untersuchung sowie bei Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche. Sie untersuchen chemische und physikalische Eigenschaften von Werkstoffen wie Kunst- oder Baustoffen.

Die schriftliche Abschlussprüfung thematisiert bspw. die Themen Werkstoffprüftechnik oder Werkstofftechnik. Abhängig vom Bundesland kann außerdem eine Facharbeit inklusive Präsentation, eine praktische sowie mündliche Prüfung. Die Fortbildung kann Voll- (24 Monate) oder Teilzeit (bis zu 48 Monate) dauern.

Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit sich zum /r technischen Betriebswirt /in fortzubilden oder ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium zu beginnen.

Fortbildung: Technische /r Betriebswirt /in

Der technische Betriebswirt ist eine durch die Industrie und Handelskammer oder durch einen staatlichen Prüfungsausschuss geprüfte Fortbildung. Um für Fortbildungsprüfung zugelassen zu werden, ist ein Abschluss einer technischen Meisterprüfung wie z.B. dem Industriemeister /in, als Techniker / in oder technische / r Fachwirt / in erforderlich.

Betriebswirte führen Verhandlungen mit Lieferanten, ermitteln den Materialbedarf oder erkundigen sich nach Angeboten und vergleichen diese. Außerdem sind sie im Rechnungs- und Finanzwesen tätig, optimieren Arbeitsabläufe, erstellen Organisations- und Dienstpläne, bestimmen den Personalbedarf oder begutachten die Zielerreichung. Die Weiterbildung kann per Fernunterricht (18 bis 20 Monate), Voll- (3 bis 12 Monate) oder Teilzeit (bis zu 24 Monate) absolviert werden.

Nach Abschluss mit Erfolg ist es möglich ohne Hochschulzugangsberechtigung zu studieren.