Bloß nicht wieder durchfallen…

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„Wer zu oft durchfällt, der darf nicht weiterstudieren.“ Der Bachelor macht es Studenten, die unter Prüfungsangst leiden, nicht gerade leicht. Zu allem Übel sind Betroffene dann auch noch irgendwie selbst Schuld an ihrer Panik: Prüfungsangst entsteht nämlich im eigenen Kopf, so Die Welt. Durch zu hohe Ansprüche an sich selbst oder die gefühlte Gewissheit, dass man ohnehin durchfällt, nährt sich diese Angst. Vor einem Test aufgeregt zu sein, das geht den meisten so. Im Gegensatz zu einer leichten Nervosität jedoch, die das Hirn zu Höchstleistungen anspornt, hat Angst einen lähmenden Effekt.

Zum einen kann es das Lernen schon Wochen vor der eigentlichen Prüfung boykottieren, wenn man vor lauter Angst nicht einmal an den bevorstehenden Test denken, geschweige denn sich angemessen vorbereiten kann. Zum anderen hält die Angst das Hirn in der Prüfungssituation davon ab, Leistung zu zeigen: Blackout, Schweißattacken, Schwindelgefühle. Wenn man dann wegen der seit Wochen aufgebauten Prüfungsangst die Klausur nicht besteht, ist die Panik das nächste Mal nur noch größer. Hat man einmal Prüfungsangst, kann sie wie bei einem Dominoeffekt weitere Angstzustände nach sich ziehen. Wie entkommt man diesem Teufelskreis?

Da auch Unis sich der Problematik bewusst sind, gibt es dort Angebote, wie psychologische Beratungen oder Seminare, die dabei helfen sollen, mit der Angst umzugehen. Kurzfristig können in Prüfungssituationen Entspannungsübungen die angsterfüllte Psyche entlasten: Man versetzt sich gedanklich an einen Ort, an dem man entspannt ist oder beruhigt den Körper mit tiefen, langen Atemzügen. Denn eigentlich müsste man gar nicht so viel Angst haben – das Leben geht weiter, auch wenn man mal durch eine Prüfung rasselt.

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