„Daddeln“ mit Köpfchen

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Computerspiele machen dumm. „Daddeln“, „Zocken“, vor dem PC abhängen, das kann nicht gesund sein. Für´s Gehirn schon gar nicht. Oder doch?

Ein Artikel der WAZ berichtet über die Lichtseiten der PC-Spiele, denn viele sind gar nicht so schlecht wie häufig der allgemeine Ruf.

Wer kennt nicht „Die Siedler“, bei denen es in der Hauptsache darum geht, Parzellen zu bewirtschaften und zu vergrößern. Dazu muss der Spieler z.B. Getreide anbauen und mit Vieh handeln. Mit seinem Geld muss er haushalten und kann sich nur durch gezielte und geschickte Spielzüge behaupten.  Angelehnt an die „Siedler“ gibt es viele PC-Spiele, die sich dieses Konzeptes bedienen. Köpfchen ist gefragt und man wird zum Manager am PC. Neben den Strategie- gibt es auch reine Knobelspiele, wie Sudoku, die du am Bildschirm spielen kannst. Schön und gut, aber verbringen wir nicht viel zu viel Zeit damit, auf dem Hosenboden zu sitzen und auf einen flimmernden Bildschirm zu starren? Um mit diesem Argument gegen PC- Abend oder -Nachmittag aufzuräumen, haben sich die Entwickler von Computerspielen in den letzten Jahren viel einfallen lassen. Wii und Co setzen auf Bewegung und Aktion. Mit der Konsole, die man an den PC anschließt, wird man zum Golfer, Tennisspieler oder sogar Turnierreiter. Zusätzlich zur Geschicklichkeit wird auch das Gehirn geschult, denn mittlerweile gibt es ganze Adventures, durch die man sich aktiv und mit ganzem Körpereinsatz spielt. Sport, der die Durchblutung anregt und den Kopf mit Sauerstoff versorgt, verbindet sich mit dem altbekannten wohligen Gefühl des „Daddelns“, das wir so lieben.

Am 21. August startete die „Gamescom“ in Köln, auf der du dich ausführlich über die neuesten Spieletrends informieren kannst. Sicherlich gibt´s dort auch wieder viel für´s Köpfchen.

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