Fachlagerist lernen und Prüfungsvorbereitung

Du bist geschickt mit den Händen? Du bist in guter körperlicher Verfassung? Du kannst räumlich denken und hast immer alles im Blick? Dann ist eine Ausbildung zum/r Fachlagerist/in genau das Richtige für dich. Die Ausbildung zum Fachlagerist wird über einen Zeitraum von 2 Jahren absolviert und durch die Industrie und Handelskammer ggf. die Handwerkskammer geprüft. Ein Fachlagerist ist für die Annahme von Waren und deren fachgerechten Lagerung zuständig, stellt aber auch Lieferungen für den Versand zusammen. Lageristen arbeiten in Betrieben jeder Wirtschaftsbranche.

 

Themen, die während der Ausbildung behandelt werden sind u.a. die Anwendung von arbeitsplatzbezogenen Softwares, Bearbeitung von Reklamationen, Verwalten von Gütern sowie Kontrolle der Lagerbestände. Der Unterricht findet an zwei Tagen der Woche oder als Blockunterricht statt. Zudem werden dir während der Ausbildung Kenntnisse zu Rechten und Pflichten, Organisation des Unternehmens sowie Umweltschutz vermittelt. In der Berufsschule werden neben berufsbezogenen auch allgemeine Fächer wie Wirtschaft- und Sozialkunde gelehrt. Es gibt keine vorgeschriebene Vorbildung, jedoch stellen die meisten Betriebe überwiegend Lehrlinge mit Hauptschulabschluss ein. Für die Ausbildung solltest du eine gute körperliche Konstitution, Handgeschick und räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung hast du die Möglichkeit unter bestimmten Konditionen deine Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen und danach die Prüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik abzulegen. Du kannst aber auch die Fortbildung zum/r Meister/in absolvieren oder ein Studium beginnen mit dem du bspw. einen Bachelor im Fach Supply-Chain-Management erreichen kannst.

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Fortbildung: Logistikmeister/in

Die Fortbildung zum/r Logistikmeister/in kann per Fernunterricht (24 Monate) oder Voll- (6 bis 9 Monate) und Teilzeit (30 Monate) absolviert werden. Um an der Meisterprüfung teilnehmen zu können, ist eine anerkannte abgeschlossene Lehre in der entsprechenden Fachrichtung plus eine dementsprechende Berufserfahrung sowie eine arbeits- und berufspädagogische Eignung erforderlich.

Meister und Meisterinnen dieser Branche verwalten Arbeitsabläufe, leiten Fachpersonal an und kümmern sich um die betriebliche Ausbildung. Zusätzlich kontrollieren sie Warenbestände, Arbeitsleistung und Kosten, außerdem bearbeiten sie Reklamationen und Retouren.

Nach der Meisterprüfung kannst du dich zum Technischen Betriebswirt weiterbilden oder ein Studium ohne Hochschulzugangsberechtigung absolvieren.

 

Fortbildung: Technische /r Betriebswirt /in

Um für die Prüfung zugelassen zu werden, benötigst du einen erfolgreichen Abschluss als Industriemeister/in, Techniker/in, Technische/r Fachwirt/in oder einen vergleichbaren Abschluss.

Die Weiterbildung kann:

  • Vollzeit: 3 bis 12 Monate
  • Teilzeit: 12 bis 24 Monate
  • Per Fernunterricht: 18 bis 20 Monate

stattfinden.

Technische Betriebswirte sind in verschiedenen Bereichen tätig. Sie führen u.a. Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten, verwalten den Materialbedarf, überprüfen die Buchungs- und Kontierungsvorgänge, erstellen Bilanzen sowie Gewinn-und-Verlust-Rechnungen, verbessern Arbeitspläne, ermitteln und koordinieren den Personalbedarf oder beobachten Werbe- und Marketingmaßnahmen.

Nach Abschluss der Fortbildung kannst du ein Studium beginnen ohne im Besitz einer Hochschulzugangsberechtigung zu sein, dadurch kannst du bspw. einen Bachelor im Fach Wirtschaftsingenieurwesen erreichen.