Für Eile hab‘ ich keine Zeit

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Schon Igor Strawinsky stellte fest: „Ich habe keine Zeit mich zu beeilen“ (vgl. hier). Hinter diesem witzigen Widerspruch verbirgt sich ein Gefühl, das viele kennen. Man steht vor einem riesigen Berg an Arbeit, kratzt sich ratlos am Kopf und fragt sich: Wie soll ich das nur alles schaffen? Zeitmanagement heißt das neumodische Wort, das helfen soll Arbeit so effizient zu strukturieren, dass nichts liegen bleibt und man sich dennoch nicht gestresst fühlt. Ein Zeit-Artikel beschäftigt sich mit verschiedenen Methoden, wie man die wertvolle Arbeitszeit besser organisieren kann.

Der einfachste Weg: Eine To-do-Liste. Man schreibt also einfach auf, was noch zu erledigen ist. Die einzelnen Aufgaben kann man dann beliebig um Details erweitern, z.B. wann die Frist für diese Aufgabe abläuft oder wessen Hilfe man dafür noch braucht. Übersichtlicher wird eine To-do-Liste z.B. mit Farben oder einer Nummerierung, mit denen man Prioritäten setzt: Ist die Präsentation für das Meeting mit dem Chef oder doch die E-Mail an den Kunden wichtiger? Auch das Gegenteil einer Aufgabenauflistung, eine Not-to-do-Liste kann effizienter arbeiten lassen.

Damit man nicht Opfer von kleinen Ablenkungen wird, schreibt man eine Liste mit Beschäftigungen, die man während des Arbeitens lieber vermeiden will. Zeitmanagement: Am Arbeitsplatz erfreuen sich bedeutend klingende Anglizismen immer größerer Beliebtheit. Das klingt neu, das klingt komplex. Betrachtet man dann die Methoden hinter dem Begriff, stellt sich die Frage, ob sich hinter so einem Neologismus nicht einfach altbekannte Probleme verstecken, die sich ab und zu auch einfach mit Zettel und Stift lösen lassen.

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