Immobilienkaufmann lernen und Prüfungsvorbereitung

Abwechslung ist dir Willkommen? Du verstehst etwas von Produktpräsentation? Du hast ein Auge für Details? Du hast gerne Kontakt mit Menschen?

 

Dann ist eine Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau genau das Richtige für dich. Du beschäftigst dich nicht nur mit der Bewirtschaftung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen, sondern besichtigst auch Objekte, führst Verkaufs- und Kaufgespräche durch.

 

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann erfolgt in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und dauert 3 Jahre. Geprüft wird der Immobilienkaufmann oder die Immobilienkauffrau durch die Industrie und Handelskammer. Kaufleute der Immobilienbranche arbeiten u.a. in Wohnungsbauunternehmen, in Immobilienabteilungen von Versicherungen, Banken oder Bausparkassen sowie bei Immobilienmaklern und -verwaltern. Deine Ausbildung erfolgt in einem Betrieb und einer Berufsschule. Der Unterricht kann an zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht erfolgen. Die Schwerpunkte der Ausbildung zum Immobilienkaufmann liegen u.a. auf: Kalkulation von Mietpreisen, Planung und Umsetzung der Mietpreisänderungen, Erstellung und Prüfung von Rechnungen, Auswertung von Immobilien nach Lage, Beschaffenheit und Nutzungsmöglichkeiten sowie Durchführung von Wirtschaftlichkeits- und Investitionsberechnungen.

 

Während der Ausbildung erwirbst du außerdem Kenntnisse über Themen wie Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschutz sowie Rechte und Pflichten während der Ausbildung. In der Schule erlernst du weitere Kenntnisse in allgemeinen Fächern (Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde…) und in den berufsspezifischen Lernfeldern. Um eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann machen zu können, solltest du Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick, Beobachtungsgenauigkeit und Lernbereitschaft besitzen. Aber auch Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit sowie Durchhaltevermögen sind wichtig. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung besteht die Möglichkeit eine Fortbildung zum/r Fachwirt/in zu machen oder mit einer Hochschulzugangsberechtigung ein Studium zu beginnen und so bspw. einen Bachelor im Fach Immobilienwirtschaft abzulegen.

€ 26.00
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Fortbildung: Immobilienfachwirt/in

Fachwirte oder Fachwirtinnen dieser Branche werden durch die IHK geprüft. Um für die Prüfung zugelassen zu werden, ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Immobilienwirtschaft inklusive einer einjährigen Berufserfahrung erforderlich. Immobilienfachwirte verwalten Wohnungen, Gewerbeobjekte, Häuser etc. Im Bereich des Objektmanagements sind sie für Modernisierungs-, Instandhaltungs-, Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten verantwortlich. Außerdem kümmern sie sich um den Verkauf und die Vermittlung von Objekten, die Abwicklung von Finanzierungen und die Entwicklung und Umsetzung von Projekten. Die Fortbildungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Teil. Themen der schriftlichen Prüfung sind Unternehmenssteuerung und Kontrolle, Personal, Arbeitsorganisation und Qualifizierung, Bauprojektmanagement, Marktorientierung und Vertrieb, Maklertätigkeit, Immobilienbewirtschaftung sowie Rahmenbedingungen. In der mündlichen Prüfung dagegen sind eine Präsentation und ein Fachgespräch angesetzt. Die Weiterbildung kann per Fernunterricht (7 bis 20 Monate), Teil- (10 bis 24 Monate) oder Vollzeit (3 bis 9 Monate) erfolgen. Nach erfolgreichem Abschluss ist es möglich eine Fortbildung zum Immobiliensachverständigen zu machen oder ein Studium in Angriff zu nehmen.

Fortbildung: Immobiliensachverständige /r

Sachverständige erstellen ökonomische Gutachten für die Bewertung von Mieten, Pachten und Gebäuden sowie für unbebaute und bebaute Grundstücke. Sie arbeiten in Gutachterbüros, Handelsgesellschaften oder bei Vermittlern.

Die Fortbildung wird durch einen internen Prüfungsausschuss der jeweiligen Bildungseinrichtung abgenommen. Um an der Prüfung teilnehmen zu können, sind ein Weiterbildungsabschluss als Betriebswirt/in für Immobilien und oder eine mehrjährige Berufserfahrung oder ein abgeschlossenes Studium einer technischen oder wirtschaftlichen Fachrichtung an einer Fachhochschule vorausgesetzt.

In der Abschlussprüfung, die sich aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil zusammensetzt, werden Themen wie Rechtswissenschaft und Immobilienbewertung sowie Wirtschaftswissenschaften geprüft. Einige Einrichtungen verlangen zusätzlich die Abgabe einer Hausarbeit.

Die Fortbildung kann per Fernunterricht, Voll- oder Teilzeit erfolgen, dies hängt vom jeweiligen Bildungsanbieter ab.

Nach Abschluss der Fortbildung können Sachverständige ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium antreten.