Die Ausbildung zum/zur Veranstaltungstechniker/-in und die Prüfungsvorbereitung

Du hast keinen Bock immer im Büro zu hocken? Hast Lust auf Technik? Möchtest ein Erfolgserlebnis haben? Entscheidungen treffen und auf eigenen Füßen stehen? Und das Wichtigste: Du selbst sein?

Dann ist eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker beziehungsweise zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik genau das Richtige für dich.

Veranstaltungstechniker Ausbildung

Du bist nicht nur für die Entwicklung von Konzepten und die Beratung von Kunden zuständig.  Nein! Du erlernst auch die effiziente und professionelle Verwendung der Veranstaltungstechnik. Entdecke das Nachtleben aus einer völlig neuen Perspektive und zeig was in dir steckt. Zusätzlich erwarten dich zahlreiche unterschiedliche und spannende Aufgaben. Jeder Tag ist anders: keine Routine, keine Langeweile, keine Zweifel an der Jobwahl. Du bist bei Veranstaltungen vollständig eingebunden und übernimmst von Anfang an Verantwortung. Themen, die während der Ausbildung behandelt werden, sind beispielsweise die Durchführung und der Auf- und Abbau von Events jeglicher Art.

 

Deine Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik erfolgt zum einen im Lehrbetrieb (einer Veranstaltungsagentur) und zum anderen Teil in der Berufsfachschule. Der Unterricht findet entweder an zwei Tagen der Woche oder als Blockunterricht statt. Während der Ausbildung erwirbst du Kenntnisse über Auf- und Umbau, Beschallungs-, Bühnen-, Theater- und Veranstaltungstechnik, Elektroinstallation sowie Maschinen- und Anlagenführung, die du sinnvoll einzusetzen lernst. Es gibt keinen vorgeschriebenen Bildungsabschluss für die Ausbildung, jedoch stellen die meisten Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

 

Um eine Ausbildung antreten zu können, solltest du Interesse an Mathematik und Physik haben, über Kreativität und Improvisationstalent sowie Verantwortungsbewusstsein verfügen. Außerdem solltest du technisch und handwerklich geschickt sein, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen, engagiert und flexibel sowie psychisch belastbar sein. Aber auch die Freude am Umgang mit Menschen ist sehr wichtig. Nach Abschluss der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich als Veranstaltungsfachwirt/-in oder zum/zur Meister/-in für Veranstaltungstechnik weiterzubilden, dazu muss allerdings eine berufliche Fortbildung absolviert und mit Erfolg abgeschlossen werden.

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Prüfung bestehen – mit BRAINYOO ganz einfach!

Als Auszubildende/-r in der Eventbranche bleibt nicht viel Zeit, denn die Arbeitszeiten sind lang und zusätzlich gibt es eine Menge für die Ausbildung zu lernen. Doch mit BRAINYOO und der dazugehörigen Lernkartei „Prüfungsvorbereitung: Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ von VT-Education lernst du einfach effizient. Anstatt Stunden damit zu verschwenden, Inhalte auf Karteikarten zu übertragen, kannst du sofort das tun, was du willst: Lernen.

Nutze deine Zeit, um das notwendige theoretische Wissen jederzeit und an jedem Ort nach dem bewährten Karteikastenprinzip zu verinnerlichen, egal ob on- oder offline. Du hast die volle Kontrolle über deinen Lernfortschritt, außerdem ist es dir möglich, dein Lernpensum ganz individuell an deine Situation und Bedürfnisse anzupassen. Die wissenschaftlich erprobte Lernsoftware BRAINYOO ist kostenlos nutzbar und bietet vielfältige Möglichkeiten. Erhältlich als App im App Store und bei Google Play sowie als Webversion oder zum Download für den Computer. BRAINYOO. Standort unabhängig und einfach lernen.

Fortbildung: Veranstaltungsfachwirt/-in

Ein Veranstaltungsfachwirt ist eine durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüfte Fortbildung. Um für die Prüfung zugelassen zu werden, muss man einen Abschluss als Veranstaltungskaufmann/-frau oder einen erfolgreich abgelegten Abschluss in einer kaufmännischen oder verwaltenden Tätigkeit nachweisen.

Der Veranstaltungsfachwirt ist berechtigt, selbst planerische Aufträge in Angriff zu nehmen. Er plant, kontrolliert und steuert verschiedenste Arten von Events mit dem Blick auf technische, rechtliche sowie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.

Die Fortbildung zum/zur Veranstaltungsfachwirt/in wird 18 Monate zum Job begleitend absolviert. Sie besteht unter anderem aus dreizehn Lehrbriefen, einem Webinar und acht Wochenendseminaren. Ausgebildete Eventmanager haben zudem die Möglichkeit, eine Weiterbildung als Veranstaltungsfachwirt/in auf sechs Monate zu verkürzen.

Die nächst höhere Qualifizierungsebene, die praktisch bzw. berufsbefähigend ist, ist der „Geprüfte Betriebswirt“, zu dem man nach dem erfolgreichen Beenden des Veranstaltungsfachwirts für das Examen zugelassen ist. Zugleich ist es aber auch möglich ein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Veranstaltungsmanagement oder -technik an einer Hochschule zu belegen.

 

Fortbildung: Meister/-in für Veranstaltungstechnik

Wer diese Weiterbildung anstrebt, sollte eine abgeschlossene Ausbildung in der Fachrichtung besitzen, in der die Abschlussprüfung absolviert wird, inklusive einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung, die ebenfalls der Fachrichtung entspricht. Weiterhin ist es möglich, durch Dokumente wie Zeugnisse glaubhaft zu machen, dass man über Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen verfügt, die für die Zulassung der Abschlussprüfung befähigen.

Meister/innen sind für die Durchsetzung der Sicherheitsvorschriften, Führungsaufgaben und Durchführungen auf Messen, Konzerten und anderen Events zuständig. Außerdem sind sie dazu befugt, Auszubildende anzuweisen.

Die Prüfung „Meister für Veranstaltungstechnik“ teilt sich in drei Themenabschnitte ein: „Situative Aufträge“, „Prüfungsprojekt“ und die Ausbilder-Eignungsprüfung. Allerdings muss man für die Zulassung eine vollwertig ausgebildete Fachkraft für Veranstaltungstechnik sein und zuzüglich eine einjährige Berufserfahrung oder eine ähnliche Qualifikation vorweisen.

Für den Abschluss der Fachrichtung Beleuchtung und Halle ist es erforderlich, eine Qualifikation als Elektrofachkraft nachweisen zu können.