Chemielaboranten Prüfung – das erwartet Dich

Du bist aber nicht nur daran interessiert zu wissen wie du für die Prüfung lernen kannst, sondern möchtest natürlich auch eine genaue Vorstellung darüber haben was du in deiner gesamten Ausbildung überhaupt alles lernst und was genau davon in der Chemielaboranten Abschlussprüfung abgefragt wird. Natürlich lernst du sehr viel in deiner Ausbildung, du möchtest ja auch ein guter Chemielaborant oder eine gute Chemielaborantin werden. Damit du das auch schaffst wird dir dein Ausbildungsunternehmen sowie die Schule dir sehr viele und ausführliche Lerninhalte vermitteln. Hier siehst du was die Schwerpunktthemen deines Ausbildungsberufes sind die du übermittelt bekommen wirst.

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Chemielaborant Prüfungswissen- das lernst Du während der gesamten Ausbildungszeit

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Einsetzen von Energieträgern
  • Umgang mit Arbeitsmitteln und -geräten einschließlich Pflege und Wartung
  • qualitätssichernde Maßnahmen, Kundeorientierung
  • Wirtschaftlichkeit im Labor
  • Arbeitsplanung, Arbeiten im Team
  • Informationsbeschaffung und Dokumentation
  • Kommunikations- und Informationssysteme
  • Messdatenerfassung und -verarbeitung
  • Anwendung von Fremdsprachen bei Fachaufgaben
  • Umgang mit Arbeitsstoffen
  • Probenahme und Probenvorbereitung
  • Physikalische Stoffgrößen und Stoffkonstanten
  • Analyseverfahren
  • Trennen und Vereinigungen von Arbeitsstoffen

Das sind die grundlegenden Ausbildungsinhalte, die dir während deiner Chemielaboranten Ausbildung in der Berufsschule und im Betrieb vermittelt werden. Natürlich wird sich mit dem einen oder anderen Lerninhalt deiner Chemielaboranten Ausbildung noch ausführlicher beschäftigt. Die Prüfungsfragen der Chemielaboranten Abschlussprüfung beinhalten die oben aufgeführten Themen. Sowie auf den Lehrstoff der Berufsschule soweit er mit der Berufsausbildung zum Chemielaboranten in Verbindung gebracht werden kann.

 

Wie die Chemielaborant Prüfung abläuft

Die Chemielaboranten Prüfung besteht aus zwei Prüfungsteilen. Teil I besteht aus den Prüfungsbereichen:

  1. Herstellen und Charakterisieren von Produkten
  2. Allgemeine und Präparative Chemie

Die Prüfungszeit für diese Aufgaben beträgt 480 Minuten. Die Arbeitsaufgabe 1. ist mit 70% und die Arbeitsaufgabe 2. ist mit 30% zu bewerten.

 

Der zweite Prüfungsteil besteht aus den Prüfungsbereichen:

  1. Prozessorientiertes Arbeiten
  2. Analytische Chemie und Wahlqualifikationen
  3. Wirtschafts- und Sozialkunde

 

Du kannst in jedem Prüfungsfach 100 Punkte erreichen. Die Notenzusammensetzung ist wie folgt:

100 bis 92 Punkte                           Note 1 = sehr gut

Unter 92 bis 81 Punkte                  Note 2 = gut

Unter 81 bis 67 Punkte                  Note 3 = befriedigend

Unter 67 bis 50 Punkte                  Note 4 = ausreichend

Unter 50 bis 30 Punkte                  Note 5 = mangelhaft

Unter 30 bis 0 Punkte                    Note 6 = ungenügend

 

Die Prüfung zum Chemielaborant hast du bestanden, wenn du:

  • in keinem Prüfungsbereich von Teil II ungenügende Leistungen erreicht hast
  • im Teil I mindestens ausreichende Leistungen erzielt hast
  • im Gesamtergebnis von Teil I und Teil II mindestens ausreichende Leistungen erbracht hast
  • im Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten sowie im Prüfungsbereich Analytische Chemie und Wahlqualifikationen mindestens ausreichende Leistungen erzielt hast

 

Nach der Abschlussprüfung zum Chemielaborant bekommst du eine Bescheinigung in der drin steht ob du die Prüfung bestanden hast oder nicht. Wenn du bestanden hast erhältst du ein Prüfungszeugnis mit der Leistung die du erbracht hast sowie der Gesamtpunktzahl. Hast du nicht bestanden sollte dir das kurz mitgeteilt werden außerdem wirst du drauf hingewiesen, dass du eine Wiederholungsmöglichkeit.

 

Mündliche Ergänzungsprüfung des Chemielaboranten

Auch wenn du deine Prüfung nicht bestanden hast besteht die Möglichkeit einer mündlichen Ergänzungsprüfung, diese kannst du machen, wenn du in zwei der schriftlichen Prüfungsfächer mit „mangelhaft“ und in den übrigen Fächern mindestens mit „ausreichend“ bewertet wurdest. Die Ergänzungsprüfung des Elektronikers kann nur in einem der zwei mit „mangelhaft“ bewerteten Fächern ausgeführt werden aber auch nur wenn diese eine bedeutende Auswirkung auf das Bestehen deiner Prüfung hat. In einer Dauer von 15 Minuten wirst du von den Prüfern über das jeweilige Themengebiet befragt.